Zerbrechlich

Glück ist zerbrechlich
Fass es vorsichtig an
Wie Porzellan

Farin Urlaub

Ich mag Porzellan, und ich bin gern an Orten mit Geschichte, deshalb war ich sofort voller Begeisterung, als Lisa und Madlen aka voyage_shootingevent eine alte Porzellanfabrik als Location anboten.
Schnell hatte ich mich angemeldet und meine Dienste als Caterer angeboten (wurde natürlich angenommen). Anika hatte ich zum Shootingtag im alten Stadtbad kennengelernt und wir hatten uns vorgenommen, bei Gelegenheit gemeinsam Fotos zu machen. Ich war sehr froh, dass sie auch an Porzellan und an Fotos von mir interessiert war 🙂

Wir beschlossen, dass es an solch einem Platz ruhig einmal ein bisschen düsterer sein durfte. Anikas erstes Styling passte großartig in die düstere Kulisse der alten Fabrik und unterstrich die Endzeitstimmung, die durch die Räume schwebte. Halb Mensch, halb Tier schwebte sie über Schutt, Moos, Porzellanformen und alte Möbel. Schön konnte wir auf den Bildern einfangen, wieviel Kraft die Natur hat, sich alles zurück zu erobern. Die Farben der Bilder beeindrucken mich auch jetzt noch, und ich habe nur ganz wenige in monochrome Töne bearbeitet.

Schaut selbst!

Das zweite Styling, mein Wunsch, hatte es in sich. Ich hatte mir eine gruselige Porzellanpuppe vorgestellt, die mich sozusagen im Gebäude verfolgt, ein bisschen wie in einem Alptraum. Madlen Delang Make-Up Artist zauberte mit Haut und Haar genau das, was ich mir vorgestelt hatte! Toll war auch, dass das vorgesehene Kleid “meiner” Puppe sensationell passte. Ganz grandios war, dass sich Anika wirklich in eine Puppe verwandelt hatte und ihre Gestik und Mimik das Styling vollendete. Ich bin sehr verliebt in die Bilder und werde wohl öfter mal was in die Richtung planen….Freiwillige vor!

Übrigens, der kleine Plüschhase auf den Bildern ist uns tatsächlich in der Farbik zugelaufen und war gern bereit, fotografiert zu werden 😉

Danke, liebe Anika, das war ein kreativer, bilderreicher Einstand von uns beiden, ich freue mich auf mehr!

Steffi hatte es sich auch nicht entgehen lassen, in der Fabrik dabei zu sein. Sie reiste extra aus Leipzig an und hatte sich mit einem Fotografen verabredet. Natürlich nutzten auch wir beiden die Möglichkeit, die außergewöhnliche Kulisse in Szene zu setzen. Als erstes trug sie ein schwarzes Outfit aus Corsage und Spitzenrock. Das Styling, das Madlen gemacht hatte….Hammer. Die Frisur ist etwas ganz besonderes und passt sehr gut zu ihr. Besonders mag ich hier die Fotos mit den alten Bildschirm, auch das hat für mich etwas von Endzeit. Was meint ihr?

Auch zarte weiße Dessous kamen in der dunklen Kulisse gut zur Geltung. Hier bin ich doch ein bisschen schwach geworden und hab auch mit monochromen Tönen gearbeitet. Und wisst Ihr, was ich besonders mag? Die teifgründigen Schatten am Fenster auf Steffis Gesicht haben es mir angetan.

Draußen, im Grünen, habe wir es farblich richtig knallen lassen und auch das Tageslicht genutzt, um das Makeup für Madlen schön einzufangen. Liebe Steffi, es ist immer wieder schön, Dich zu fotografieren. Ich mag Deine Ideen, Deine Stylings und unsere Gespräche. Und Du bist Dir für keine Bildidee zu schade. Die Ergebnisse sprechen ja auch für sich!

Und dann durfte ich noch Dennis fotografieren. Wir hatten uns auch im Standtbad das erste Mal gesehen, aber zu solchen Events ist immer zu wenig Zeit….

Dennis hatte sich von Mdlen ein ganz besonderes Styling gewünscht. Er ist großer Fan von Lady Gaga und hatte Konzerttickets ergattert. Sein Plan: Seinem Star näherkommen im Styling aus dem Video von “Telephone“. Dazu gab es ein pink-blaues Makeup, eine blaue Perücke und pinkfarbene Getränkedosen als Lockenwickler. Pumps in Pink und Flitter im Bart … Ehrensache. Ich war sehr stolz, dass ich Dennis mit seinem Traumoutfit fotografieren durfte und finde die Bilder ganz stark!
Wie sagt Lady Gaga so schön: “ Du musst verschieden und einmalig sein. Du musst auf deine eigene Art und Weise glänzen.“ Das ist Dir gelungen, lieber Dennis, auch dank Madlen und ihren kreativen Händen.

Danke für Dein Vertrauen!

 

 

Die alte Fabrik ist zum Glück kein Lost Place mehr, denn es haben sich engagierte Besitzer gefunden, die dem alten Gemäuer neues Leben einhauchen wollen. Wenn Ihr neugierig seid, könnt Ihr hier einen Blick auf die ersten Arbeiten werfen.
Wir haben uns sehr gefreut, die Räume nutzen zu dürfen!

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