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Foto-Rezepte

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Nein, ich habe kein Kochbuch übers Fotografieren geschrieben, aber der d-punkt-Verlag stellte mir eins zum Rezensieren zur Verfügung. Scott Kelbys Buch „Foto-Rezepte“ ist nach Angabe des Verlages das meistverkaufte Einsteigerbuch in die Digitalfotografie.

Locker und in knackig kurzen Kapiteln gibt Scott Kelby Einblicke in sein fotografisches Schaffen und lässt uns an seinen Erfolgen teilhaben. Jedes Kapitel wird mit seinen Gedanken und Erfahrungen eingeleitet, danach folgen die „Rezepte“ für die jeweiligen fotografischen Themen.

Von Landschaftsfotografie über Porträt-, Hochzeits- und Naturfotografie kann jeder sich „seine Rezepte“ herausnehmen,
auch Zutaten in Form von Zubehörtipps und Exifdaten von abgebildeten Fotos gibt es.
Es ist kurzweilig zu lesen, man erfährt Neues (oder erhält auch mal eine fachliche Bestätigung darüber,
was man schon vorher instinktiv so gemacht hat beim Fotografieren).
Man kann das Buch an einem Stück durchlesen, weil es kurzweilig geschrieben ist, aber auch immer wieder
zur Hand nehmen, um spezielle Themen nochmals nachzulesen.
Eine klare Empfehlung für alle, die zum Thema Fotografie die Erfahrungen anderer Fotografen lesen wollen.

Was mir nicht so gefallen hat: Scott Kelby empfiehlt (fast) generell, mit Stativ zu arbeiten, um knackig scharfe Fotos zu bekommen. Nicht so meins, und gerade bei einem Porträtshooting würde es sicher viel Lockerheit aus den Zusammenspiel von Fotograf und Model nehmen.

Hier ein paar Blicke ins Buch:

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karussell

Das Karussell

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Mit einem Dach und seinem Schatten dreht
Sich eine kleine Weile der Bestand
Von bunten Pferden, alle aus dem Land,
Das lange zögert, eh es untergeht.
Zwar manche sind an Wagen angespannt,
Doch alle haben Mut in ihren Mienen;
Ein böser roter Löwe geht mit ihnen
Und dann und wann ein weißer Elefant.

Sogar ein Hirsch ist da, ganz wie im Wald,
Nur daß er einen Sattel trägt und drüber
Ein kleines blaues Mädchen aufgeschnallt.
Und auf dem Löwen reitet weiß ein Junge
Und hält sich mit der kleinen heißen Hand,
Dieweil der Löwe Zähne zeigt und Zunge.

Und dann und wann ein weißer Elefant.

Und auf den Pferden kommen sie vorüber,
Auch Mädchen, helle, diesem Pferdesprunge
Fast schon entwachsen; mitten in dem Schwunge
Schauen sie auf, irgendwohin, herüber –

Und dann und wann ein weißer Elefant.

Und das geht hin und eilt sich, daß es endet,
Und kreist und dreht sich nur und hat kein Ziel.
Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet,
Ein kleines kaum begonnenes Profil.
Und manchesmal ein Lächeln, hergewendet,
Ein seliges, das blendet und verschwendet
An dieses atemlose blinde Spiel …

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)

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Schönes aus der Kunstwerkstatt

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Seit heute hat der kleine Ort Tannroda im Weimarer Land einen neuen Anziehungspunkt. Am Markt 22 eröffnete Sabine Roch gemeinsam mit weitere MitstreiterInnen die „Kunstwerkstatt“. Schöne Dinge gibt es auf hundert Quadratmetern, auch Kurse wird es geben. Zu haben sind Korbwaren von Jens-Uwe Plenz, Naturkosmetik von Nancy Spindler, Filzarbeiten von Claudia Tischer, Keramik von Petra Müller, Recyclingtaschen aus Kaffeesäcken von mir, Glückwunschkarten von Friderike Kaiser, Pantoffeln einer Handwerkerin aus der Schweiz
und jede Menge Schönes und Nützliches aus der Werkstatt von Sabine Roch.

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November in Hamburg

Unser großes musikalisches Idol Nick Cave hatte sich in Deutschland angesagt, und wir folgten seinem Ruf nach Hamburg. Bilder und eine Rezension zum Konzert gibt es <<hier>> und es war ein ganz besonderes Erlebnis, ihn wie einen fanatischen Wanderprediger vor seinen lauschenden Jüngern zu sehen.

Natürlich nutzten wir das Wochenende gleich, um die Stadt an der Alster zu erkunden, wann hat man sonst schon mal die Gelegenheit, Hafenluft zu schnuppern 😉

Das Wetter war traumhaft schön, zwar ziemlich kalt, dafür verwöhnte uns die Sonne. Und sogar die „Queen Mary II“ war extra wegen uns nach Hamburg gekommen. Elbtunnel, Fischmarkt, Speicherstadt, Hafenrundfahrt, Elbphilharmonie, Reeperbahn…..nichts war vor uns sicher.
Naja, und so ist natürlich auch die folgende Bilderflut unvermeidbar gewesen, viel Spaß beim Gucken!

 

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TaschenLiebe

Es gibt Beschäftigungen, bei denen man versinken und alles um sich herum vergessen kann. Dazu gehört bei mir das Nähen.
Liegt sicher auch daran, dass ich bei meiner lieben Oma an der Nähmaschine groß geworden bin. Ganz brav mit den Händchen
an der Kante vom Nähmaschinentisch, sodass ich nicht in die Nadel geraten kann.

Später gab es dann so manche Lehrstunde, was Stiche, Stoffe und Schnitte betraf. Hat nicht geschadet, und macht mir heute noch Spaß.
Durch die Bestellung eines Geschenkes bei DaWanda wurde ich neugierig, wie sich Kaffeesäcke verarbeiten würden.
Taschen aus diesem Material schwebten mir vor. Nun, einige habe ich schon genäht, jede ist anders, immer inspiriert mich
dabei der Druck, der dann die Form vorgibt. Und der Duft beim Nähen ist auch nicht zu verachten,
ein bisschen Kaffee und jede Menge „große, weite Welt“.

Tja, und wer jetzt neugierig geworden ist auf meine Taschen, der kann uns gern mal persönlich kennen lernen. 😉
Am Samstag, den 23. November 2013 findet in der Senfmühle Kleinhettstedt ab 10.00 Uhr
ein kleiner, gemütlicher Adventsmarkt statt, da bin ich mit einem Stand dabei.

Sehen wir uns?

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf meine Kreationen:

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Hausbesuch

Hausbesuche zum Fotografieren sind was Schönes: Alle warten aufgeregt auf den Fotografen, haben sich hübsch zurecht gemacht und haben gute Laune. Und dann wird noch die ganze Bude durcheinander gebracht und auch die anwesenden Haustiere werden eingespannt.
So war es auch bei Familie T-M. Wir hatten einen lustigen Nachmittag, zum Aufräumen musste ich zum Glück nicht da bleiben, und ich habe sogar noch einen Husaren mit seinen Orden und ein Husaren-Stillleben fotografieren dürfen. Danke an Euch alle, es hat großen Spaß gemacht!

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PS: Ein Making-Off-Foto gibt es auch noch 😉

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Venedig [mal ohne Farbfilm]

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Im September nutzten wir unsere Rückreise aus der Toskana, um noch Station in Venedig zu machen.
Nun hat man ja schon viel über diese Stadt gehört: Sie verfällt bald, es gibt zu viele Tauben, wegen der Kanäle riecht es unangenehm….
Nichts davon kann ich bestätigen. Venedig ist eine wunderschöne, alte Stadt, in der Menschen aus der ganzen Welt staunend unterwegs sind.

Es tut gut, sich einfach durch die Straßen und Gassen treiben zu lassen, dabei große Sehenswürdigkeiten oder
kleine Details zu entdecken und die venezianische Lebensart auf sich wirken zu lassen.
Tauben gibt es natürlich auch, aber daran sind besonders die Touristen schuld, die meinen, die geflügelten Räuber noch zu füttern,
um schöne Fotomotive zu bekommen. Das beste Fortbewegungsmittel ist das Vaporetto, um in kurzer Zeit viele Ecken der schönen Stadt zu sehen.  Nebenbei kommt man dabei auch den Einwohnern näher, die die berühmten Wasserbusse nicht nur nutzen,
um von A nach B zu kommen, sondern auch um Torten, Blumen, Kisten und anderes zu transportieren.
Am meisten hat uns eine abendliche Fahrt über den Canal Grande beeindruckt, so hatte man die Möglichkeit,
in die prachtvollen Palazzos einmal hinein zu“spannen“.
Auch die Friedhofsinsel San Michele haben wir mit Hilfe des Vaporettos erreicht und besichtigt.

Hier sind einige Impressionen aus Venedig, alle in S/W gehalten.
Viel Spaß beim Bummeln 😉