Melancholie: schöne Erinnerungsattacke, die einen gleichsam auftaut
Meine liebe Kollegin wird bald Mama, und einen Shoppingnachmittag für Wickeltaschenstoff nutzten wir gleich für einen Fotoausflug.
Ich durfte sie mit Ihrem wunderschönen Bäuchlein auf Fotos verewigen.
Vielen Dank für Dein Vertrauen und alles Glück der Welt
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Sarah und Timo Lorenz sind das Team von „Verwandert“.
Geboren und aufgewachsen in Norddeutschland sind sie seit 5 Jahren überzeugte Wahl-Thüringer.
Outdoor-Aktivitäten haben sie schon immer begeistert. Spätestens seit dem Familienzuwachs durch ihren Hund Sturmi,
den sie aus einem Thüringer Tierheim aufgenommen haben, entdecken sie ihre neue Heimat auch zu Fuß.
Vor einem Jahr haben sie spontan das Shetland Pony Egon übernommen, welches nun auch bei den Wanderungen dabei ist.
Über ihre gemeinsamen Touren und Erfahrungen berichten sie in ihrem Blog.
Dafür durfte ich gestern Fotos machen, natürlich mit Assistentin 😉
Es hat viel Spaß gemacht, schaut selbst.
Momentan bin ich leider nicht so fit, deshalb hat mein Liebster beschlossen, dass frische Luft gut für mich ist (womit er natürlich Recht hat). Also hat er heute Susi und mich ins Auto gepackt und einen kleinen Ausflug mit seinen beiden Mädels gemacht. Therapeutisches Fotografieren gehörte auch zur Kur, und so hatte ich gleich etwas für Körper und Geist getan.
Danke, Schatz, für die liebe Betreuung!
Was war da versammelt für Herrlichkeit?
Was hat da verblutet für Herzeleid?
Da war aller Lust, allem Leide gerecht
Im Kommen und Gehen manch stolz‘ Geschlecht
Vor alter Zeit!
Die Mauern, die öden, sie ragen weit,
Kein Hall mehr in ihnen von Lust noch Streit;
Die Chronik erzählet wohl manche Mär‘,
Die Steine verschweigen Nutz und Lehr‘
Aus alter Zeit!
Und wenn dann dich, Wandrer, hinabgeleit’t
Die Wehmut ob menschlicher Nichtigkeit,
Bedenke, wie wenig an Frist vergeht,
So wird auch veröden die unsre Statt‘
Gleich alter Zeit!
Der Ort, wo du liefest im Kinderpfaid,
Der Hain, wo du küßtest die erste Maid,
Der Saal, der einst Zechern das Echo gab,
Veröden, sowie auch dein Mal am Grab,
Alt deine Zeit!
Dann wallen wohl andre von Wegen weit
Den Stätten zu unsrer Vergangenheit
Und seufzen, wie einst wir, aus banger Brust:
Wie sind wir der Sonne so kurz bewußt,
Wie keine Zeit!
Ludwig Anzengruber (1839 – 1889), österreichischer Dramatiker und Erzähler