Der Wald und der Tod

Auf halbem Wege unseres Erdenlebens
Gewahrt‘ ich mich in einem finstern Walde,
Indem verfehlet war die grade Straße.
Ach, welch ein Graun ist’s, wie er war zu sagen,
Der Wald, so fremd und störrig und entsetzlich,
Daß im Gedanken er die Angst erneuet:
So bitter ist er, daß Tod wenig bittrer.

Dante Alighieri

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Der Wald birgt bis heute für mich immer noch ein großes, dunkles Geheimnis. Gern halte ich mich dort auf, jedoch nie, ohne dort eine sanfte Finsternis zu empfinden. In meiner Phantasie tanzen Bilder, wie aus alten Märchenbüchern, und eine zarte, düstere Gestalt lockt mich immer tiefer hinein in die Welt der Bäume, Felsen und Bäche.

Wunderbar fand ich es, dass ich gemeinsam mit meiner wunderbaren Kollegin und meinem Liebsten diese Bilder mit der Kamera einfangen konnte. Das Kleid für den Tod, selbst genäht, musste Violett sein, als Kontrast zum Grün und schwarz des Waldes, und die mit viel Liebe zum Detail selbst gemalte Visa meines Models war genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Es entstanden finstere und doch wunderschöne Bilder voller Phantasie und Gefühl. Bei der Bearbeitung habe ich mich von jedem Bild inspirieren lassen, und wirklich märchenhafte Bilder kreiert.

Tausend Dank an Dich, liebe Franziska, für Deine Leidenschaft, mein Projekt mit Leib und Seele zu unterstützen, und danke an Dich, lieber Stefan, für Deinen unermüdlichen Einsatz am Reflektor, mit dem Transport des Equipments und mit der Versorgung von uns beiden Mädels 😉
Nur mir Eurer Unterstützung konnte mein durchgeknalltes Fotoprojekt so werden, wie ich es mir vorgestellt habe.

2 thoughts on “Der Wald und der Tod

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