20.000 Meilen untergetaucht

Liberty is worth paying for.
Jules Verne

Ihr kennt das bestimmt, es gibt Momente, da möchte man sich ganz tief irgendwo verkriechen. Mir ging es neulich jedenfalls so, fragt lieber nicht weiter 😉

Da kam die Anfrage von Kapitän Nemo, der gern neue Porträtfotos haben wollte, ganz recht. Ich warf also meine ganze Platzangst über Bord und begab mich mit ihm auf Tauchstation. Ich hatte ja als Jugendliche (also noch gar nicht so lange her) alle Bücher von Jules Verne verschlungen und mir mit viel Phantasie die Nautilus vorgestellt, aber das übertraf meine Erwartungen. So viele nautische Instrumente gab es, die berühmte Orgel fehlte natürlich nicht, und auch ruhige Ecken zur Entspannung luden zum Lesen und Pfeiferauchen ein.
Ich folgte Kapitän Nemo einfach mit meiner kleinen Leuchte und hoffte, dass die Akkus die Tauchfahrt überdauern würden. Es gelang mir, interessante Porträts zu fotografieren, und sogar ein Lächeln des gestrengen Kapitäns einzufangen. Als er sich mit seiner Krake unterhielt, habe ich leider nichts verstanden, eine komische Sprache war das.
Als der Oktopus angriff, war mir nicht sehr wohl. Aber Kapitän Nemo zeigte ihm entschlossen mit seinem scharfen Schwert, wo es lang geht.
Als er seine Taschenuhr zog, wusste ich, dass mein Besuch zu Ende war und wir wieder in den heißen Sommertag auftauchen würden. Oben angekommen, waren meine Sorgen verschwunden, wahrscheinlich 20.00 Meilen untern Meer geblieben. Also hatte sich die Tauchfahrt auch dafür gelohnt.

Hier seht ihr nun meine Fotos, ich finde, sie geben gut die Atmosphäre im U-Boot wieder. Was sagt ihr zum Bildlook? Da habe ich ganz schön lange dran gesessen, aber dem Kapitän gefällt es sehr!

Natürlich, ihr kennt mich ja, gibt es auch einige der Bilder in meinem geliebten Schwarzweiß, für noch mehr Tiefgang!

 

Danke, lieber Kapitän Nemo, alias Sebastian, für das interessante Shooting und Deine kreativen Kostüme und Utensilien. Vielen Dank auch an den Erbauer der Nautilus, ich bin immer noch beeindruckt von so viel Phantasie bei Idee und Ausführung dieses wunderbaren Ortes!

 

 

2 thoughts on “20.000 Meilen untergetaucht

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