SpitzenArbeit

Eine Windhose beschädigte im Jahr 1966 den Kirchturm im eichsfeldischen Küllstedt so schwer, dass sein hölzerner Teil in der angrenzenden Gasse landete. Eine aufwendige Sanierung soll diesen wieder in einen stabilen Zustand versetzen und damit zwei Meter höher machen. Dazu war es nötig, den Helm des Kirchturmes per Kran zu heben und auf den Boden zu befördern.
Sozusagen aus familiären Gründen waren wir bei dieser Aktion dabei, zusammen mit fast 600 anderen Menschen aus Küllstedt und den umliegenden Dörfern. Bevor die Zimmerleute an ihre spannende Mission gingen, gab es einen Gottesdienst und den Segen des Pfarrers für die Bauleute. Nach erfolgreichem Abschluss wurde ein Kirchturmfest gefeiert, dessen Erlös zugunsten der Turmsanierung gespendet werden konnte.
Meine Bilder sollen einen Eindruck von der Aktion vermitteln und zeigen, wie die Bevölkerung Anteil daran nahm, ich fand es sehr beeindruckend.

 

 

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